27.02.2020

Coronavirus

Mit 1000 Plakaten gegen eine Ausbreitung

Das Bundesamt für Gesundheit hat eine Infokampagne lanciert. Auf Plakaten, Flyern und Videos werden Hygiene- und Verhaltensregeln vermittelt. Auch Twitter startet ein Aufklärungs-Tool.
Coronavirus: Mit 1000 Plakaten gegen eine Ausbreitung
Die Präventionskampagne des BAG ist bereits zu sehen: Aushänge am Zoll von Chiasso. (Bild: Keystone/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Im Kampf gegen das Coronavirus appelliert der Bund an die Eigenverantwortung und die Solidarität. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat am Donnerstag eine Informationskampagne gestartet, um die Bevölkerung für die wichtigsten Hygiene- und Verhaltensregeln zu sensibilisieren.

Die Kernbotschaften der Kampagne «So schützen wir uns» lauten: Hände waschen, in Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen, bei Fieber und Husten zu Hause bleiben. Diese Regeln werden mit Piktogrammen und Text vermittelt. Es gehe um Eigenverantwortung und Solidarität, sagte Simone Eigenmann, die die Kampagne im BAG verantwortet, vor den Bundeshausmedien. «Die Kampagne soll transportieren, dass es uns alle angeht.»


Gründlich Hände waschen:


In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen:


Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben:


1000 Plakate und rund 200'000 Flyer mit der Botschaft wurden bereits an die Südgrenze geliefert. Am Freitag werden die Hygieneregeln vom BAG via Printmedien bekannt gemacht, kommende Woche dann über Fernsehen und Online-Medien. Spätestens am Montag soll zudem die Website bag-coronavirus.ch aufgeschaltet werden.

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Laut Eigenmann handelt es sich bei der Kampagne um einen ersten Schritt. Sie zeige, wie man sich mit sehr einfachen Mitteln vor einer Infektion schützen könne, sagte BAG-Direktor Pascal Strupler. Wenn in einer besonderen oder ausserordentlichen Lage weitere Massnahmen nötig seien, würden diese auch ergriffen. In diesem Fall wechselt die Farbe der Flyer und Plakate von Gelb auf Rot.

Twitter startet Aufklärungs-Tool

Da das Corona-Virus auch auf Twitter immer mehr zum Gegenstand vieler Tweets und Konversationen wird, hat das Netzwerk in der Schweiz in Kooperation mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) ein Aufklärungs-Tool gestartet. Sobald auf Twitter in der Schweiz auf den Trend #Coronavirus geklickt oder nach bestimmten Schlagwörtern (Coronavirus sowie 30 weitere relevante Keywords) gesucht wird, wird im oberen Bereich der Timeline das Tool ausgespielt, um interessierten Nutzern auf diese Weise relevante und verifizierte Informationen des Bundesamts für Gesundheit zur Verfügung zu stellen und mögliche Falschinformationen zu reduzieren.

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«Der Schutz der Bevölkerung ist unser oberstes Ziel. Es ist nötig, dass sie über aktuelle, korrekte und vertrauenswürdige Informationen zum neuen Coronavirus verfügt. Wir begrüssen deshalb die Massnahme von Twitter, dass Fragen zum Coronavirus direkt auf unsere offiziellen Informationen geleitet werden», wird Strupler in einer Meldung zitiert. (sda/pd/cbe)



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