08.10.2019

Visualeyes

Künstleragentur bringt Panic in die Schweiz

Die Zürcher Produktionsfirma arbeitet neu mit dem grössten Animationsstudio im Baltikum zusammen.

Panic sei ein «frisches, kühnes und intelligentes Animationsstudio für Marken und Agenturen, die ein hochqualifiziertes Team suchen, welches die Unternehmenssprache fliessend beherrschen». Das Studio hat seinen Sitz in Riga, Lettland, mit Vertretern in London, Paris, Amsterdam, New York und jetzt in Zürich, wie es in einer Mitteilung heisst.

«Wir haben uns für Panic entschieden, weil aufgrund unserer Erfahrung Dienstleistungen und Kreativität wie die von Panic auf jeden Fall gefragt und derzeit noch oft im Ausland gebucht werden. Es ist an der Zeit, den Service von einer lokalen und starken Plattform wie uns ins Land zu bringen. Wir finden es wichtig, der Szene etwas frischen Wind und Farbe zu verleihen. Wir glauben, dass wir dies mit Panic schaffen», wird Natalija Fallocca, Gründerin und CEO von Visualeyes, zitiert.

Es sei nicht das erste Mal, dass das Animationsstudio mit Schweizer Projekten arbeitet. Kürzlich habe Panic gemeinsam mit der Kreativagentur Farner St. Gallen eine Social-Awareness-Kampagne für die Bundesgesundheitsorganisation und Swiss Transplant zum Thema Organspende inszeniert.

Panic erstellt laut Mitteilung Originalinhalte für animierte TV-Spots, Erklärvideos zu Produkten und Dienstleistungen oder unterhaltsame Kurzvideos für soziale Medien. Das Team arbeitee mit Marken wie McDonalds, American Express, Volkswagen, Ernst & Young, Swisscom, Colgate, Food Union, Invision App, Madara Cosmetics, AirBaltic, Brita, Bundesamt für Gesundheit in der Schweiz, Vasab und Harvest Direct zusammen.

Visualeyes wurde 2007 gegründet und habe mittlerweile 45 Artisten von Fotografie über CGI, 3D, Animation, Illustration, Typografie, Creative Direction bis hin zur Postproduktion. (pd/cbe)



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Kommentare

  • Andi Volkart, 12.10.2019 15:35 Uhr
    Ein sehr interessanter Artikel; Alles, was irgendwie günstiger im nahen Ausland hergestellt werden kann, wird dort bestellt. Das fängt bei Bundeshausfensters aus Tschechien an, geht über gute Programmierer aus Ungarn/Indien weiter, und endet damit, dass viele Grafiker- oder Werbeagenturen in der CH überflüssig werden, weil Animationen einfach auch aus dem Ausland bestellt werden können. Schade finde ich, warum man nicht auch günstige Manager bei Swisscom/SBB/Swiss so ersetzen kann. Im Falle der SBB frage ich mich überhaupt, warum es einen Manager braucht.

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