11.04.2011

Internet-Studie

Gebildete Junge nutzen es am häufigsten

Ältere, weniger gut Ausgebildete schauen Fernsehen.

Jüngere, höher ausgebildete und gut verdienende Personen sind die fleissigsten Internet-Nutzer, während ältere, weniger gut ausgebildete und schlechter verdienende Personen am intensivsten Fernsehen schauen. Laut der BFS-Studie über das Kulturverhalten nutzen jeweils rund 70 Prozent der Jungen, der gut Ausgebildeten und besser Verdienenden täglich das Internet. Von den über 75-jährigen sind nur noch 8 Prozent online, von den Personen mit lediglich obligatorischer Schulbildung 17 Prozent.

60 Prozent der Männer und 41 Prozent der Frauen sind täglich im Internet, ebenso gut die Hälfte der Deutschschweizer und Romands. Von den Tessinern gehen nur 42 Prozent täglich ins Netz. Umgekehrt sehen 8 von 10 Älteren (75 und älter) täglich fern. Drei Viertel der Personen mit lediglich obligatorischer Schulbildung und zwei Drittel der Personen mit geringem Haushaltseinkommen sind tägliche Fernsehkonsumenten.

Demgegenüber liegt der tägliche Fernsehkonsum bei den 15- bis 29-Jährigen, bei Personen mit hoher Ausbildung und hohem Einkommen jeweils unter 50 Prozent. In der Deutschschweiz sehen knapp 54 Prozent täglich fern, in der Romandie und im Tessin sind es 60 respektive 65 Prozent. CDs, Kassetten und Schallplatten sind die am stärksten genutzten Tonkonserven - 90 und mehr Prozent der Jungen, besser Ausgebildeten und gut Verdienenden nutzen sie. Bei den 15- bis 29-Jährigen erfreuen sich zudem MP3-Player und Handys zum Musik hören (78 respektive 50 Prozent) wachsender Beliebtheit. (sda)



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