04.06.2021

Phänomena 2023

Expo der Naturphänomene in Dietikon

Klima, Biodiversität, künstliche Intelligenz, Gesellschaft, Energie, Mobilität und Digitalisierung stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.
Phänomena 2023: Expo der Naturphänomene in Dietikon
Die Phänomena, eine Expo der Naturphänomene, soll im Jahr 2023 im Gebiet Niderfeld in Dietikon stattfinden. (Bild: zVg)

Im Jahr 2023 soll es in Dietikon eine Neuauflage der Phänomena geben. Die erste Ausstellung zu Naturphänomenen fand 1984 am Zürichhorn statt und wurde von über einer Millionen Personen besucht. Die Dietiker Phänomena soll im Gebiet Niderfeld, einer der letzten grossen Freiflächen im Kanton Zürich, erstellt werden und sich über fünf bis sieben Hektar erstrecken. Erschlossen wird das Expogelände mit der Limmattalbahn, deren zweite Bauetappe bis dahin abgeschlossen ist. Man rechnet mit bis zu einer Million Besuchenden aus allen Altersklassen während der sechsmonatigen Ausstellungsdauer, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst.

Die Dietiker Phänomena sieht sich als Campus und wartet mit einem innovativen Ausstellungskonzept auf. Ein imposanter Holzbau bildet den Kern der Expo, ergänzt wird er durch verschiedene Pavillons. In und um diese Bauten werden Themen der aktuellen Forschung aufgenommen und auf überraschende und anregende Weise präsentiert und erklärt. Im Mittelpunkt stehen: Klima, Biodiversität, künstliche Intelligenz, Gesellschaft, Energie, Mobilität und Digitalisierung. Der Grossveranstaltung hat im Rahmen der heutigen, technischen Möglichkeiten das Ziel, ein Netto-Null-Anlass zu werden.


Die Verantwortlichen der Phänomena nennen laut Mitteilung vier Gründe, warum ihre Wahl auf Dietikon fiel: Erstens hätten sie im Niderfeld ideale, weitläufige Platzverhältnisse vorgefunden. Weiter garantiere das Mobilitätsangebot mit der neuen Limmattalbahn, dass die erwarteten Besucherströme bewältigt werden können. Drittens wolle sich die Region als Innovationsstandort etablieren und habe damit nicht nur die idealen Voraussetzungen, sondern auch den Nutzen einer visionären naturwissenschaftlichen Ausstellung. Last but not least sei die örtliche Regierung vom Projekt begeistert und werde der Phänomena den nötigen Support auf allen Ebenen bieten.

Damit die Phänomena im Jahr 2023 definitiv stattfinden kann, muss die Finanzierung stimmen, heisst es weiter. Man rechnet mit 47 Millionen Franken Projektkosten. Davon erhoffen sich die Veranstalter rund ein Drittel (16 Millionen Franken) von der öffentlichen Hand (Bundesgelder, Lotteriefonds Kanton Zürich und Kanton Aargau, Beiträge Städte und Gemeinden). Sponsoren und Stiftungen tragen weitere 15 Millionen Franken bei. Der Rest soll durch Eintritte und die Restauration vor Ort finanziert werden. (pd/cbe)



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