Filmregisseur zu Gast bei «Gredig direkt»

Marc Forster - Der Schweizer Star-Regisseur erzählt bei SRF, warum er schon länger nicht mehr mit Harvey Weinstein arbeitet.

Geschichten erzählen, das wollte Marc Forster schon als Junge. Heute tut er genau das in der ersten Liga Hollywoods. Doch der Weg des Bündners in die Traumfabrik war lang und erinnert teilweise an ein Drama. Jung musste Foster durch tragische Schicksale in der Familie lernen, grosses Leid zu bewältigen – seine Filmleidenschaft begleitet ihn seit Kindertagen.

Nach ersten Erfolgen schafft er mit «Monster’s Ball» den grossen Durchbruch und knüpft danach scheinbar spielend mit «Finding Neverland» daran an. Fortan ist der Schweizer auf der ganz grossen Leinwand zu Hause. Mit «Quantum of Solace» darf er sich schliesslich in die exklusive Riege der Bond-Regisseure einreihen. Der unbekannte Schweizer, der auszog, um in Hollywood sein Glück zu versuchen, hat es geschafft. Laut einer Mitteilung von SRF erzählt der Davoser bei «Gredig direkt», wie man das Vertrauen von Hollywood-Stars gewinnt, was es bedeutet, während Corona Filme zu drehen, und warum er schon vor Jahren beschloss, nicht mehr mit dem Produzenten Harvey Weinstein zu arbeiten. (pd/eh)

«Gredig direkt»: Donnerstag, 29. April, 22.25 Uhr, SRF1