23.02.2017

Neue Zürcher Zeitung

Andreas Breitenstein erhält Literaturpreis

Der NZZ-Literaturkritiker wird für seine herausragende Leistung mit dem Alfred-Kerr-Preis ausgezeichnet. Die Jury würdigt seine genaue Urteilskraft und seinen weiten literarischen Horizont.
Neue Zürcher Zeitung: Andreas Breitenstein erhält Literaturpreis
Andreas Breitenstein erhält den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik. (Bild: zVg.)

Der Journalist und Literaturkritiker Andreas Breitenstein erhält den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 2017, wie die NZZ mitteilt. Die Jury betont den Sachverstand und die Wissensbreite, mit denen der Preisträger Nationalliteraturen des gesamten ost- und mitteleuropäischen Raumes vermittelt. Haltung und Massstäbe zeichneten seine Arbeit im Besonderen aus. In der Begründung der Jury heisst es: «Auf sein genaues Urteil kann man sich verlassen, denn stets liest und beurteilt er vor einem weiten Horizont, weiss Bücher philosophisch, historisch und politisch einzuordnen und über sie hinauszuweisen. Das hat in dem Europa unserer Tage auch politische Bedeutung.»

Breitenstein war nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte als Werbetexter und freier Literaturkritiker für die «Zürichsee-Zeitung», den «Tages-Anzeiger» und die «Neue Zürcher Zeitung» tätig. Ab 1992 betreute er als Mitglied der NZZ-Feuilletonredaktion die Literaturen und Kulturen Österreichs, Osteuropas, Skandinaviens, Russlands, Lateinamerikas und Asiens. Seit 2016 ist Breitenstein im NZZ-Ressort «Meinung und Debatte» tätig.

Der vom Fachmagazin «Börsenblatt» gestiftete Alfred-Kerr-Preis ist mit 5000 Euro dotiert und wird am 23. März 2017 im Rahmen der Leipziger Buchmesse öffentlich verliehen. Die Laudatio auf Andreas Breitenstein hält der österreichische Schriftsteller Norbert Gstrein. (pd/cbe)

 



Kommentar wird gesendet...

Kommentare

Kommentarfunktion wurde geschlossen

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Zum Seitenanfang20211027

Die Branchennews täglich erhalten!

Jetzt Newsletter abonnieren.